Biochemie nach Dr. Schüssler

Bioche’mie [Bio·che’mie]

die; -, kMz.1 Wissenschaft von der Chemie der Lebewesen 2 (med.) homöopathisches Heilverfahren, das auf der Annahme basiert, alle Krankheiten seien durch Störungen des Mineralhaushalts verursacht

Die Biochemie mit Mineralsalzen wurde im Jahre 1850 von dem deutschen Arzt Dr. W. Schüssler entwickelt, die er anfangs die abgekürzte Homöopathie nannte. Das Heilverfahren gründet jedoch nicht auf dem Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie, sondern zielt auf die physischen und chemischen Vorgänge im Körper ab. Dr. Schüssler isolierte im menschlichen Körper 12 verschiedene Mineralsalze, die für das Funktionieren des gesamten Organsystems des Körpers unabdingbar sind. Er ging davon aus, dass die Ursache von Krankheiten in einer fehlerhaften Zusammensetzung der einzelnen Salze begründet liegt.

Im Blut sind unter anderem enthalten:

  • Kieselsäure
  • Eisen
  • Kalk
  • Natrium
  • Kalium… diese sind wiederum an:
    • Phosphorsäure
    • Kohlensäure
    • Schwefelsäure und Chlor gebunden…

Auch im Muskelgewebe sowie in Sehnen und Bindegewebe finden sich in hoher Konzentration wichtige Mineralsalze. Für alle Vorgänge in und an den einzelnen Organsystemen sind biochemische Mineralien in einer ausgewogenen Konzentration die Voraussetzung. Ist diese Konzentration aufgrund pathologischer Vorgänge ins Ungleichgewicht geraten, kommt es über kurz oder lang zur Manifestierung verschiedener Störungen.

Durch die Gabe von „Schüssler Salzen“ lässt sich die Fehlfunktion des Körpers wieder normalisieren, wodurch Stoffwechselstörungen und Krankheiten behoben werden können.

Die 12 klassischen Mineralsalze nach Dr. Schüssler sind

  • Calcium fluoratum D 12
  • Calcium phosphoricum D 6
  • Ferrum phosphoricum D 12
  • Kalium chloratum D6
  • Kalium phosphoricum D6
  • Kalium sulfuricum D6
  • Magnesium phosphoricum D6
  • Natrium chloratum D6
  • Natrium phosphoricumD 6
  • Natrium sulfuricum D6
  • Silicea D 12
  • Calcium sulfuricum D6

Die „Schüssler-Salze“ lassen sich alleinig oder als Ergänzung zur Behandlung folgender Erkrankungen einsetzen:

  • Bänder-, Sehnen- und Gelenkerkrankungen
  • Erkältungen und grippale Infekte, Bronchitis
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Muskelerkrankungen
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Ängste, Depressionen, Hyperaktivität
  • Menstruationsbeschwerden
  • Zystitis
  • Zahnfleischentzündungen
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Warzen, vermehrter Juckreiz, Ekzeme, allergisch bedingter Hautausschlag

 

 

 

 

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