Bartonellose

Erreger:

  • Bartonellaa henselae
  • Bartonella quintana
  • Bartonella bacilliformis

Die Übertragung erfolgt durch Katzen-oder Hunde in Form einer Kratz-oder Bissverletzung, durch Katzenflöhe oder Läuse. Weitere Übertragungsmodi  sind Flohkot, Staubmilben, Flohbisse, Läuse und Fliegen, wobei Katzen, Haus-und Wildtiere das wichtigste Erregerreservoir darstellen.

Eine bakteriell-entzündliche Hautinfektion durch Kratz-oder Bissverletzung ist keineswegs obligat-so kann eine Bartonellose auch ohne infizierte Hautläsion oder eine Lymphknotenschwellung auftreten.Weitere klinische Symptome einer Bartonellose sind:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Muskelzittern
  • Schüttelfrost
  • Lokale oder generalisierte Lymphknotenschwellungen
  • Arthralgien
  • Myalgien
  • Schlaflosigkeit
  • Depressionen
  • Verwirrtheit
  • Konzentrations-und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Schwindel
  • Gastralgien
  • Schmerzhafte Fußsohlen v.a. morgens
  • Neuroretinitis
  • Encephalopathie
  • Neuroradiculitis
  • Cerebellare Ataxie
  • Cerebrale Anfälle
  • Pathologisches EEG
  • Fatigue

Bartonellen leben intrazellulär in den roten Blutkörperchen und führen zu Deformierungen der Erythrozytenmembran. Bartonellen können sich aus der mobilen Form mit Zellwand und Zellmembran in eine immobile zystische „Zellwandmangelform“(CWD Form, L-Form) umwandeln. Nehmen solche Zysten eine blasenartige Form an, spricht man von Blebs.

Die zystische Form ist weitestgehend eine inaktive Ruheform, die intrazellulär persistiert. Da Bartonellen sich in der zystischen Form gar nicht oder nur sporadisch teilen, erklärt dies die Schwierigkeit einer antibiotischen Behandlung, weil die Wirkansätze der gängigen Antibiotika hier versagen. Hinzu kommt, dass intrazellulär eine bestimmte Antibiotikakonzentration erreicht werden muss, was sich im lebenden Organismus äußerst schwierig gestaltet.

Therapie in der Schulmedizin

  • Makrolide (Azithromycin, Clarythromycin)
  • Tetracycline, Doxycyclin
  • Gyrasehemmer wie Ciprofloxaxin, Levofloxacin
  • Cephalosporine wie Cefotaxim
  • Rifambicin
  • Chinolone

Naturheilkundliche Therapieansätze

Da sich die effektive Behandlung einer Bartonellose mit Antibiotika aus den oben aufgeführten Gründen mehr als schwierig und meist sehr ineffektiv erweist, behandeln wir solche Infektionen anhand der neusten medizinischen Forschungsergebnisse mit naturheilkundlichen Therapieverfahren individuell auf Ihre Krankheitssituation abgestimmt.

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